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Dienstag, 20. Februar 2018

Stoffsalat und was daraus geworden ist

Rechtzeitig fertig vor unserer Ausstellung kann ich nun zeigen, was aus dem kreativen Chaos aus meinem letzten Post geworden ist.

Urban Graffiti 1



Urban Graffiti 2



Urban Graffiti 3



Urban Graffiti 4

Alle 4 Arbeiten sind 30 x 30 cm groß, bestehen aus drei Lagen, sind gequiltet und anschließend auf Leinwand aufgezogen. Viele der verwendeten Stoffe sind handgefärbt und anschließend mit Siebdruck oder Stempeldruck versehen.
Inspiriert dazu haben mich die Arbeiten der amerikanischen Malerin Erin Ashley. Als ich einige ihrer Arbeiten sah, entstand sofort die Idee, etwas in der Art in Stoff zu gestalten. Ich bin mir sicher, es werden noch mehr Arbeiten entstehen.
Zu sehen sind meine Quilts und textilen Arbeiten aktuell im Haus der Familie, in Wipperfürth, Klosterplatz 2, zu den Öffnungszeiten der Begegnungsstätte. 
Beatrice, Elke und ich werden morgen von 17.30 bis 20 Uhr dort anwesend sein. An den nächsten Donnerstag Abenden außerhalb der Ferien wechseln wir uns ab.


Montag, 2. Oktober 2017

Fotos aus dem Val d'Argent - 2. Teil

Nachdem ich zunächst einmal ein paar andere Pflichten abarbeiten musste, hier nun, wie versprochen, der zweite Teil meiner Fotos vom EPM.
An vielen Ausstellungsorten in Sainte-Marie-aux-Mines und den umliegenden Ortschaften gab es so viele tolle Quilts zu sehen, dass gar nicht alles zu bewältigen war. Wer also feststellt, dass ich nicht alles erwähne, der hat Recht, denn ich fühlte mich überfordert, mir alle Exponate anzuschauen. Hier also nur eine Auswahl dessen, was ich unbedingt anschauen wollte.
Unbedingt wollte ich die Quilts von Luke Haynes sehen, einem amerikanischen Shooting Star, auf dessen Quilts ich das erste Mal in einer Galerie in Seattle aufmerksam wurde. Total begeistert nahm ich, wieder zuhause, Kontakt zu ihm auf und fragte, wann man denn seine Quilts in Europa sehen könne. Er bat mich daraufhin, ihm Ausstellungsmöglichkeiten zu nennen und ich gab ihm u.a. auch den Kontakt zum EPM. Et voilà, dieses Jahr war er da! Wir unterhielten uns am Rande der Veranstaltung kurz, doch leider vergaß ich ein Selfie mit ihm zu machen....





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Detail vom oberen Quilt




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The Master himself


Applikation




Detail vom oberen Quilt


Im selben Gebäude befand sich auch die Ausstellung von Mirjam Pet-Jacobs , deren Exponate ich schon in Maastricht im vorigen Jahr bewundert hatte. Hier stellte sie zum Thema "What a waste" - was für eine Verschwendung - aus.

tolle Miniaturen








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auch die Stoffreste passen zum Thema










Eine sehenswerte Installation zeigte auch Ian Berry, dessen Exponate alle aus unterschiedlichen Jeansstoffen angefertigt waren. Neben "Bildern" hat er auch einen ganzen Waschsalon aus Jeans komponiert - ein echter Hingucker und sehr außergewöhnlich.










Daneben gab es auch noch eine neue Zusammenstellung der Quilts aus dem Dairy Barn Arts Center von Nancy Crow, in der sie wiederum Quilts ihrer Schülerinnen zeigt. Daneben gab es auch eine Auswahl an SAQA Quilts.











Und hier einige der SAQA Quilts:










Meine nächste Etappe war Sainte-Croix-aux-Mines und dort zunächst die Villa Burrus, in der ich u.a. die fantastischen Werke der Australierin Dijanne Cevaal bestaunte, deren Quilts häufig aus handgefärbten Stoffen bestehen, die sie intensiv bestickt. 




















Leider war das Licht nicht besonders gut und man durfte keinen Blitz benutzen, deshalb sind die Fotos teilweise nicht sehr gut.

Ebenfalls in der Villa Burrus stellte die Französin Marie-Christine Hourdebaigt ihre sehenswerten Arbeiten aus.













Ebenfalls in Sainte Croix, im Espace d'expositions SCAM, waren verschiedene Gilden vertreten, darunter auch die deutsche Patchworkgilde mit ihrer Ausstellung "Tradition bis Moderne". Daneben haben mich ganz besonders die koreanischen Pojagis begeistert, deren filigrane und sehr präzise Ausarbeitung mich sehr beeindruckt haben.















Ich habe mir fest vorgenommen, im nächsten Jahr noch mehr Zeit zu investieren, damit ich die vielen Exponate besser auf mich wirken lassen kann. In den zwei Tagen, die ich in  diesem Jahr dort verbracht habe, fühlte ich mich überfordert, alles im Detail aufzunehmen. Ein guter Vorsatz für das nächste Jahr...